Teil 15

Ungehemmter und ausgelassener grillten in der ersten Hälfte der 70er die noch jungen freizeithungrigen Tischtennisler auf Wilhelms Wiese am Ortsrand Richtung Auerbach. Da waren einige Faktoren wichtig für ein gutes Gelingen. Das Wetter musste passen, die Wiese musste frisch gemäht sein und idealerweise umrahmten mannshohe Mais, Getreide oder Heufelder den Bereich für feuchtfröhliches Feiern. Nicht fern vom Ortsrand wollte man ja schließlich nicht wegen nächtlicher Ruhestörung auffallen. Auf eine harte Probe wurden einige wenige Freiwillige gestellt, wenn sie bereits viele Stunden vorher per monotonem Handbetrieb dem Spießbraten eine gleichmäßige Kruste verleihen sollten und es dabei vor Appetit kaum aushalten konnten.  

Es könnten wohl Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Lagerfeuer auf privatem Gelände inmitten landwirtschaftlicher Nutzflächen gewesen sein, die den Ausschlag gegeben haben, dass man in den Folgejahren auf öffentliche Grillplätze vorwiegend auf Auerbacher Gemarkung ausgewichen ist.